Von Dienstag, 24. Juli 2018, bis Sonntag, 29. Juli 2018, findet die Sportwoche des SV Eintracht Neulangen statt.

Die Bürgermeister der Gemeinden Niederlangen und Oberlangen teilen mit, dass im Rahmen der Sportwoche des SV Langen am Sonntag, 15. Juli 2018 von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr ein Tag der offenen Tür bei der neu errichteten Sporthalle stattfindet. Es handelt sich um eine Einfeldsporthalle mit einem großen Mehrzweckraum, einem Umkleide- und Sanitärbereich sowie einer Tribüne, die Platz für 60 Zuschauer bietet. Die Kosten belaufen sich auf ca. 1,3 Millionen Euro. Das Gelände der neuen Sporthalle ist über einen Verbindungsweg an das vorhandene Sportgelände des SV Langen angeschlossen.

Bau muss bis 15. Juli abgeschlossen sein
Sporthalle in Niederlangen: Förderung in Gefahr?

Von Katharina Preuth
Ems-Zeitung vom 14.06.2018

Niederlangen. Der Bau der neuen Sporthalle in Niederlangen muss bis zum 15. Juli abgeschlossen sein. Falls nicht, müssen die Gemeinden Nieder- und Oberlangen auf eine Förderung des Landes für ihr gemeinsames Projekt verzichten. „Der Zeitplan ist sportlich, aber wir bekommen das hin“, sagt Niederlangens Bürgermeister Hermann Albers (CDU).

Die Arbeiten an der Sporthalle, die nördlich von Grundschule und Kindertagesstätte gebaut wird, sind in der Endphase. Nicht nur das Gebäude steht bereits, auch der Innenausbau ist weit fortgeschritten. So gibt es Sanitäranlagen, der grüne Hallenboden ist verlegt und Anzeigetafel, Basketballkörbe, Fußballtore und Turnringe warten auf ihren Einsatz. Eine Besonderheit ist ein Bildschirm im Eingangsbereich, der die Sonnenstunden der Photovoltaik-Anlage der Halle anzeigen soll. „Wir können den Bildschirm auch für Werbung nutzen“, erläuterte Albers.

Andererseits sei noch einiges vor der offiziellen Eröffnung zu erledigen, erklärt Oberlangens Bürgermeister Georg Raming-Freesen (CDU). Es fehlen noch Brandschutzwände, eine sogenannte Multimotion-Anlage zum Klettern, die Ausstattung der Tribüne oder Linien auf dem Boden. Insgesamt ist eine Einfeldsporthalle entstanden plus einem 80 Quadratmeter großen Mehrzweckraum, ein Umkleide- und Sanitärbereich sowie eine Tribüne, die Platz für 60 Zuschauer bieten soll.

Die Zeit für die letzten Handgriffe dränge, so Albers. Er spricht von einer hohen Hürde, die sie bis zum 15. Juli bewältigen müssten. Bis dahin laufe die Frist, zu der sie den Bau beenden müssen, um die Fördersumme von 500.000 Euro vom Amt für regionale Landesentwicklung zu bekommen. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 1,3 Millionen Euro nach aktuellem Stand. Die Bürgermeister zeigen sich optimistisch, dass der geplante Betrag eingehalten werden könne. „Bis jetzt sind wir im Kostenrahmen geblieben“, so Albers. Neben der Fördermittel aus dem Topf für Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) bekommen die Gemeinden Geld aus der Kreisschulbaukasse. Der Betrag von 346.000 Euro wurde zu 60 Prozent als Darlehen und zu 40 Prozent als Zuschuss gewährt.

Die Sporthalle ist ein gemeinsames Projekt der Ober- und Niederlangener und soll auch von beiden Gemeinden genutzt werden. Bislang finden der Sportunterricht der Schule, des Kindergartens sowie der Vereinssport in der Mehrzweckhalle in Niederlangen statt. Diese aus den spätern 1960er Jahren stammende und in den 1980er Jahren renovierte Halle ist aus energetischer Sicht nicht auf dem neusten Stand. Außerdem entspricht sie nicht den Anforderungen des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes.

Ein offizieller Einweihungstermin für die Sporthalle steht noch nicht fest.

Nördliches Emsland profitiert von Fördermitteln

NOZ 12.07.2017

In Niederlangen beispielsweise wird der Neubau einer Sporthalle mit Fördermitteln unterstützt. Foto: Maike PlaggenborgIn Niederlangen beispielsweise wird der Neubau einer Sporthalle mit Fördermitteln unterstützt. Foto: Maike Plaggenborg

pm/mpl Meppen. Zehn Projekte im nördlichen Emsland werden in 2017 bisher finanziell mit Mitteln der EU, des Bundes und des Landes gefördert. Das teilt das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Geschäftsstelle Meppen, in einer Pressemitteilung mit.

Demnach gebe es mehr als 30 Millionen Euro an Fördermitteln für den Bereich Weser-Ems aus dem Programm ZILE, den Zuwendungen zur Integrierten Ländlichen Entwicklung. Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat landesweit 100 Millionen Euro aus dem ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) und aus der GAK (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes) für ZILE-Förderungen bereitgestellt. Im Bereich der Geschäftsstelle Meppen kommen Projekte mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von rund neun Millionen Euro zum Tragen.

Die Anzahl der Förderanträge nach der ZILE-Richtlinie für 2017 ist noch einmal gestiegen – auf rund 570 Anträge. Das entspricht einer Steigerung von knapp 30 Prozent. Schwerpunkte sind Anträge in der Dorfentwicklung, im Bereich Basisdienstleistungen zur Grundversorgung der Bevölkerung und Anträge für den ländlichen Wegebau. Im nördlichen Emsland werden damit in der Samtgemeinde Dörpen der Neubau einer Sporthalle in Heede, der Neubau sowie die teilweise Sanierung einer Halle zu einer Freizeiteinrichtung in Neubörger und der Ausbau eines Jugendraumes im Dorfgemeinschaftshaus in Wippingen gefördert. In der Samtgemeinde Werlte wird die Stadt Werlte bei der Umgestaltung der Straße „Meyerhof“ mit Fördermitteln unterstützt. Die Gemeinde Vrees wird mit den zwei Projekten Sporthallenneubau und Altwerden in Vrees berücksichtigt. In der Samtgemeinde Sögel hat die Gemeinde Spahnharrenstätte eine Förderzusage für den Ausbau des Wirtschaftweges Am Brink erhalten.

In der Samtgemeinde Lathen wird der Bau eines kleinen Parks rund um die historische Schmiede in Niederlangen bezuschusst, ebenso der Neubau einer Sporthalle, die gleichsam von der Gemeinde Oberlangen genutzt werden soll. In Sustrum-Moor wird mithilfe der Mittel der Wirtschaftsweg „Westweg“ ausgebaut.

Das ARL Weser-Ems zeigte sich erfreut darüber, dass zusätzlich Projekte des ländlichen Wegebaus mit einem Zuwendungsvolumen von vier Millionen Euro in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden können. All diese Mittel trügen maßgeblich zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum bei. Mit den Fördersummen würden leer stehende Gebäude mit neuem Leben versehen, ländliche Infrastruktur verbessert, das Wohnumfeld attraktiver gestaltet und nicht zuletzt Grund- und Nahversorgungseinrichtungen wie Dorfläden, Begegnungsstätten und Ähnliches erhalten oder geschaffen. Zusätzlich zu diesen Effekten der ZILE-Förderung tragen die Investitionen zu einer erheblichen Wertschöpfung und zu einer beschäftigungswirksamen Verbesserung der Auftragslage von beispielsweise Baufirmen oder auch Handwerksbetrieben bei.

Von der Förderung profitiert haben auch private Projekte, darunter der Neubau eines Mühlencafés und der Neubau eines Gesundheitszentrums.